Lawo Power Core läuft mit MAX zur Topform auf - Eine Mixing Engine für mehrere Mischpulte

12.März 2020 - 13:23

Lawo bringt ein neues Software-Lizenzpaket für seine vielseitige Power Core AoIP-Mixing-Engine & I/O Node auf den Markt: Power Core MAX. „MAX“ – was für „Multiple Access“ steht – macht es möglich, dass ein einzelner Power Core seine DSP-Ressourcen auf mehrere On-Air-Mischpulte verteilen kann.

„Lawo hat viele große öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten unter seinen Kunden, deren Workflows große Konsolen erfordern. Daher wurde der Power Core mit einer gewaltigen Anzahl an DSPs und modularen Ein-/Ausgängen konzipiert – untergebracht in nur 1HE. Oftmals ist das weitaus mehr als man für ein durchschnittliches Mischpult braucht“, sagt Clark Novak, Radio Marketing Specialist von Lawo. „Mit Power Core MAX kann man alle Ressourcen freischalten, um zwei, drei oder sogar vier kleine Mischpulte zu betreiben. Dieses Feature wird allen, die das Maximum aus ihrem Ausrüstungsbudget herausholen wollen, sofort einleuchten.“

Der Power Core ist ein echtes AoIP-Arbeitstier. Die zwei redundanten AES67-Ports auf der Frontplatte können bis zu 128 Streams mit insgesamt 256 Audiokanälen verwalten. Vier MADI-Ports an der Vorderseite können jeweils 64 MADI-Kanäle, d.h. insgesamt 256 Kanäle bzw. 128 MADI-Kanäle im Redundanzbetrieb verarbeiten. Auf der Rückseite ermöglichen acht Erweiterungssteckplätze die Bereitstellung von analogen Line-, AES3-, Mikrofon-, MADI- (mit SRC) und Dante-Schnittstellenkarten, um eine kundenspezifische I/O-Ausstattung auf nahezu jede Betriebsanforderung zuzuschneiden. Eine ebenso einzigartige wie praktische Studio-I/O-Karte bietet einen Mix aus Mikrofoneingängen, Kopfhörer- und Monitorausgängen.

Der Power Core ist ein kompaktes Schwergewicht: 96 DSP-Kanäle ermöglichen das Mischen und Bearbeiten zahlreicher Audiosignale; mit einer Kapazität von fast 2.000 Koppelpunkten ist der Power Core ferner ein eigenständiger AoIP-Router, den viele Radio- und Fernsehsender als ideales Gateway zur Integration herkömmlicher Audioformate in standardbasierten IP-Mediennetzwerken nutzen. ST2022-7 Seamless Protection Switching bietet redundante AoIP-Netzwerkverbindungen, um einen nahtlosen Havariebetrieb zu gewährleisten.

Vier upgrade-fähige Lizenzpakete sind verfügbar:

  • Das neue Power Core MAX-Paket unterstützt bis zu 254 physische und virtuelle Fader und bietet 96 DSP-Kanäle (EQ, Dynamik, Kompressor und Limiter), 32 Bus-DSP-Bearbeitungskanäle, VisTool Standard-Touchscreen-GUI-Steuerung, 1920 x 1920 Routing-Matrix, Intercom-Matrix für 78 Stationen und die Unterstützung von bis zu vier unabhängigen Mischpulten – perfekt für die Ausstattung mehrerer Studios mit kleinen bis mittelgroßen Konsolen.
  • Power Core XL mit allen Funktionen von MAX für ein leistungsstarkes Pult. Dieses Paket ist ideal für den Netzwerkbetrieb, Hauptschalträume oder große, stark frequentierte Hauptstudios mit mehreren Eingangsquellen.
  • Power Core L ist auf die Anforderungen von Studios mit mittleren und kleinen Einzelkonsolen zugeschnitten. Es stehen bis zu 64 AES67-Streams und 128 MADI-Streams, 128 physische und virtuelle Fader (einschließlich eines Utility-Software-Minimischers), 48 Kanäle für DSP-basiertes Audio-Shaping, 16 Kanäle für die Busbearbeitung und eine 1728 x 1728 Routing-Matrix bereit.
  • Power Core SAN für die Konfiguration des Power Core als vernetztes Audio-I/O-Gateway mit hoher Kapazität und einigen DSP-Bearbeitungsmöglichkeiten.

Dank seiner Flexibilität, I/O-Kapazität und der standardbasierten Architektur ist der Power Core bei Rundfunkanstalten auf der ganzen Welt sehr beliebt. Neben der 100-prozentigen AES67-Konformität bietet er auch ST2022-7-Netzwerkredundanz über zwei aktive SFP-Ports an der Vorderseite. Der Power Core ist die erste ST2110-30-konforme Radio-Mixer-Engine, die eine nahtlose Interoperabilität in kombinierten TV-/Radio-Broadcast-Anlagen gewährleistet. 5.1-Abmischungen werden unterstützt und die angeschlossenen Konsolen können mit bis zu 60 Fadern ausgestattet sein.

Der Power Core ist flexibel erweiterbar und konfigurierbar. Neben der Auswahl an mehrstufigen Lizenzpaketen und einer großen Anzahl von Standard-AES67- und MADI-I/Os können Kunden die acht Kartensteckplätze auf der Rückseite für eine „A-la-Carte“-Erweiterung um analoge, AES3-, MADI- und Dante-Schnittstellen nutzen. Eine praktische Studio-I/O-Karte vervollständigt das Paket mit Mikrofoneingängen sowie Kopfhörer- und Monitorkanalausgängen.